AUSSTELLUNG - NOVEMBER 2015
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Brigitte E. Denglers Arbeiten sind zum einen durch die Berührung mit fremden Kultuten geprägt, zum anderen durch die Spuren, die ihr Literatur- und Kunststudium hinterlassen haben. Ebenso spielen dabei Arbeitsaufenthalte in den USA und Frankreich eine Rolle.  

Die Künstlerin nimmt den Betrachter mit auf ihre künstlerische Entdechungsreise, lässt ihn an den Themen teilhaben: literarische Tezte, Autoren Mythen, Landschaften und die Menschen, die darin leben. Je mehr Schichten Dengler aus Ton, Sand, Gesso, Wachs und Papier übereinander aufträgt, desto tiefer taucht sie in die Thematik ein, transformiert Bewusstseinstrukturen, verarbeitet Eindrücke, Erinnerungen und Vorstellungen.

Beim Malen enststeht eine Eigendynamik, da das Material ein Eigenleben hat. Häufig ergeben sich neue Ansatzpunkte. Die spontane Auseinandersetzung mit dem, was zufällig entsteht ist ihr künstlerisches Grundprinzip. Die in den Materialbildern verarbeiteten Originalhandschriften Federico Garcia Lorcas, entstammen dem letzten Brief, den Lorca kurz vor seiner Ermordung an seinen jugendlichen Freund Juan geschrieben hat. Er wollte ihn darin überreden, mit ihm nach Mexico zu fliehen. Juans Eltern waren dagegen.

Zu Beginn des spanischen Bürgerkrieges wurde Lorca am 19.08.1936 durch eien Falange-Milizgruppe in der Näje von Granada erschossen. Seine gesllschaftskritischen Arbeiten, sowie auch seine Homosexualität führten zu seiner Ermordung. Die in den Collagen verarbeitet Texte beziehen sich auf das Gedicht „CANCION TONTA“ und Lorcas Gedichtband „Polisión de nardos, Un Álbum DE EMOCIONES (las lunas de Federico).

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